Elsass - Naturpark Nordvogesen

UNESCO Weltbiosphärenreservat


Die Vogesen sind ein Mittelgebirge in Ostfrankreich. Sie bilden das südwestliche Randgebirge des Oberrheingrabens und bilden im nördlichen Teil eine Einheit mit dem

anschliessenden Pfälzerwald. Die Nordvogesen erstrecken sich über die Départements Moselle und Bas-Rhin. Die Naturlandschaft Nordvogesen ist von niedrigeren Bergen und Bergrücken und bizarren Bundsandsteinfelsen gekennzeichnet. Man findet eine große Anzahl von Burgen und Burgruinen die häufig auf Sandsteinfelsen errichtet wurden. Sie zeugen von der mittelalterlichen Vergangenheit der Region. Schloß Lichtenberg

Die Burg Lichtenberg, erbaut 1230, ist eine Burgruine auf 480 m Höhe und war erster Mittelpunkt der Herren von Lichtenberg und später eine Festung.

In den 1990er Jahren wurden die alten Sandsteinmauern und das Gebäude des historischen Denkmals restauriert.

Die Burg ist von einem breiten tiefen Festungsgraben umgeben, der nur an einer Stelle den Zugang ermöglicht. Am Burggraben stehend zeigt die Burg nur hohe glatte Mauern ohne Fenster.

Im inneren der Burganlage befinden sich neben den Bauten sich Terrassen- und Wiesenflächen.

Von der Artillerie-Terrasse von 1840 aus bietet sich rundum eine weite Sicht.

Die spätgotische Burgkapelle ist gut erhalten. Sie war der Dreifaltigkeit gewidmet.


Felsenhäuser in Graufthal

Eingebettet in das Zinseltal liegt dieser kleine Ort Graufthal.

Größte Sehenswürdigkeit des Ortes sind die Felsenhäuser. Die zunächst als Aufbewahrungsort der alten Abtei aus dem 12. Jahrhundert genutzten Höhlen im Steilhang haben im 17. Jahrhundert als Notwohnungen eine Nutzung gefunden und im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden sie mit Stein zugebaut.

Die Felsen dienen als Rückwand und das Gestein als Decke und Boden. Nur die blauen Vorderfassaden sind von Menschenhand erbaut.

Die Felsenhäuser haben alle den gleichen Plan: Im Erdgeschoss sind die Küche und das Wohnzimmer, wo die Eltern schliefen und ein Stall. Im ersten Stock befindet sich der Speicher und der Heuboden. Die Kinder schliefen in einer Ecke.

Im 20. Jahrhundert, sind diese schon anachronistischen Häuser peu à peu zusammengefallen. Drei Familien wohnten dort: Weber, Wagner und Ottermann. Die Einwohner verließen einer nach dem anderen den Ort. Die letzte Höhlenbewohnerin war Catherine Ottermann, die berühmte «Felsekaeth„. Sie starb 1958 mit 89 Jahren.

Stadt Weissenburg (Wissembourg)

Die Stadt Weissenburg, liegt im Norden des Elsass an der Grenze zu Deutschland. Ihre Anfänge gehen bis zur Mitte des 7 Jhd. zurück. Das Dorf entstand um ein gegründetes Kloster herum welches bald an Bedeutung gewann und zur Benediktiner Abtei St. Peter & Paul wurde. Heute ist diese sehr schöne gotische Kirche die zweitgrößte im Elsass.

Von der alten Abtei ist nur der wunderschöne Kreuzgang übrig geblieben.

Wissembourg hat eine bezaubernde Altstadt mit dem Lauterkanal, den historischen Fachwerkhäusern, romantischen Gassen und blumengeschmückten Balkonen.

Das Salzhaus, oben im Speicher wurde Hopfen getrocknet.

Das Haus Vogelsberger, mit seinem schönen Renaissanceportal und dem Wappen.

Das Haus heisst „Ami Fritz“, stammt aus dem Jahre 1550, und besitzt einen schönen Erker mit den Wahrzeichen der Gerber und Bauleute.


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